Ohne Apple, Fb, Google: Für eine europäische ID

Ohne Apple, Fb, Google: Für eine europäische ID

Ohne Apple, Fb, Google Für eine europäische ID

Prime charge

Der Markt für Identifikationen im Netz wird die nächste große strategische Schlacht in der Digitalisierung sein. Wenn sich Europa dafür nicht schnell mit einem eigenen Dienst in Stellung bringt, verliert es seine Souveränität – und seine wirtschaftliche Zukunft.



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In den vergangenen zehn Jahren hat sich die digitale Landschaft dramatisch verändert: Das Geschäft mit Internetdiensten wird von wenigen äußerst mächtigen Konzernen bestimmt: Google kontrolliert den Markt für die Internetsuche und cell Betriebssysteme, Amazon kontrolliert den Markt für Onlineshopping, Fb kontrolliert die sozialen Netzwerke – und Apple setzt die Regeln für sein eigenes Universum. Allen vier Gatekeepern ist gemeinsam, dass sie die digitale Identität des Kunden, kurz: seine ID, zum Zentrum ihrer Strategie erklärt haben. Diese ID drücken sie mit brachialer Gewalt in den Markt, denn an ihr hängen der direkte Draht zum Kunden und zu seinen Daten.

Europa hat in dieser digitalen Wirtschaft den Anschluss verpasst. Dies zeigt sich darin, dass es auf den strategischen Hügeln von Betriebssystemen, Browser, Social Media, Messenger und Suchmaschinen keine nennenswerten europäischen Angebote gibt, mit denen Europa eigene Requirements im Markt etablieren könnte.

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